Haarausfall und Hautkrankheiten
Haarausfall trifft Männer und Frauen - allerdings typischerweise in verschiedenem Lebensalter. Der Haarausfall bei Männern wird durch immer größere Geheimratsecken, sowie oft einer runden Tonsur auf dem Kopf gekennzeichnet. Bei Frauen verläuft der Haarausfall dagegen eher diffus. Ein besonders dramatische Form von Haarausfall ist die Alopecia areata, bei der die Erkrankung den totalen Verlust der Haare auf dem Kopf oder in schlimmen Fällen auch Gesicht und Körper bedeuten kann. Zum Glück sind diese extremen Fälle nicht sehr häufig, meist handelt es sich um einfachen anlagebedingten Haarausfall. Es gibt verschiedene übliche Therapiemöglichkeiten gegen den Haarausfall, zwei wichtige Medikamente sind Minoxidil (Rogaine / Regaine) und Finasterid (Propecia / Proscar). Sie fördern das Haarwachstum bei einer größeren Anzahl von Patienten, allerdings ist das Ausmaß der Wirkung unterschiedlich. Naturheilkundliche Mittel gegen den Haarausfall dagegen sind nicht ganz unumstritten.
Bei Männern ist auch eine Haartransplantation möglich. Dabei werden Bündel von mehreren Haaren von der Rückenseite der Kopfhaut auf die kahlen Stellen im vorderen Bereich verpflanzt. Der Vorteil der Haartransplantation liegt in der schnellen und meist sicheren Durchführung, allerdings kostet eine Haartransplantation eine größere Summe. Es gibt verschiedene Techniken um eine Haartransplantation durchzuführen, vereinfacht “Strip” und “FUE”. Bei einer Haartransplantation nach der Strip-Methode wird ein Streifen entnommen, während bei der FUE einzelne Haarbündel herausoperiert werden. Es ist ratsam, sich vorher ausgiebig zu erkundigen, wo und wie die Haartransplantation durchgeführt werden soll.
Bei Frauen ist es oft wichtig, sich die Blutspiegel der Hormone anzuschauen. Gerade das Östrogen spielt bei Haarausfall eine wichtige Rolle. Die zwei Hauptursachen für Östrogendominanz sind: 1) Umweltverschmutzung (wie Autoabgase oder Tablettenreste im Wasser) 2) Gifte in der Nahrung (Färbemittel, Aromen usw.) Diese zwei Quellen des Östrogens sind in der heutigen Zeit epidemisch und sind zunehmend genauso heikel wie Haarausfall und andere östrogengebundene Gesundheitsprobleme. Die Leber ist mit Östrogen überlastet und wird nicht in der Lage sein, um mit dem Übermaß daran in der Umwelt umzugehen. Um wirksam Ihre Östrogenniveaus zu senken und Ihren Haarausfall zu bremsen, müssen Sie die Leber besser entgiften.Die Möglichkeiten der Leber das ganze Östrogen wirksam abzubauen, bevor es in Östrogen und DHT umgewandelt wird muss gesteigert werden. Dieses zu tun, ist möglich, in dem man spezielle Produkte zur Entgiftung der Leber anwendet.
Eine häufige Behandlung ist die Anwendung von Kortison. Steroide werden breit benutzt, um verschiedene Hautkrankheiten zu behandeln, wie bei starkem Haarausfall und Neurodermitis. Wenn man diese gegen die Hautkrankheiten zu oft benutzt, kann die Haut beschädigt werden und dünn werden. In der Regel sollte daher bei Hautkrankheiten versucht werden, mit möglichst geringen Dosierungen an Steroiden auszukommen. Zum Glück ist gerade bei Hautkrankheiten eine äußerliche Applikation meist ausreichend. ———-
Filed under: Uncategorized on February 7th, 2008
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